Die Feministische FrühlingsUni

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Die Feministische FrühlingsUni 2016 (FFU) sieht ihren Anfang in den FrauenUnis, die durch transnationale Vernetzungen inspiriert ab 1984 auch in Österreich von der autonomen Frauenbewegung veranstaltet wurden, und nach einer langen Pause seit 2007 wieder jährlich von (queer-) feministischen Aktivist*innen* organisiert werden. Die FFU’s stehen im Zeichen feministischer Kritiken an noch immer vorhandenen patriarchalen Strukturen innerhalb von Wissenschaften, Universitäten und wissenschaftlichen Institutionen, sowie an ungleichen Zugangsmöglichkeiten zu diesen. Ein weiteres bedeutendes Ziel der FFU’s war und ist es, Aktivistinnen* zu vernetzen und vielfältigen Austausch durch und innerhalb feministischer Bewegungen zu ermöglichen.Besonders wichtig ist die länderübergreifende Zusammenarbeit von Feminist*innen* und die Sichtbarmachung feministischer Aktivitäten und Kritiken auch in Tirol und Vorarlberg. Deshalb wird die FFU zum zweiten Mal seit ihrem Bestehen wieder in den Westen Österreichs gebracht.
Für uns sind [:Beweg*ungen:] hin zu einem anderen Ort bedeutsam: Die FFU‘16 soll selbstbestimmte Räume bieten, in denen sich die Gestaltenden kritisch mit feministischen, queeren und gesellschaftskritischen Themen auseinandersetzen, verfestigte Strukturen und Hierarchien hinterfragen und neue Möglichkeiten schaffen, um das Zusammenleben neu gestalten und entwickeln zu können. Dabei sollen sowohl Personen, die sich in, als auch außerhalb akademischer Wissenschaftsbetriebe bewegen, angesprochen werden und Teil der FFU sein.Frauen*, Lesben*, Inter*, Trans*-Personen sind eingeladen, sich im Rahmen der FFU‘16 vier Tage lang geschütztere Räume anzueignen. Dabei gibt es die Möglichkeit, sich aufeinander zu[:bewegen:], um sich auszutauschen, voneinander zu lernen und inspirier
en zu lassen, sich zu vernetzen, wissenschaftliche Forschungen zu präsentieren, aktivistisch zu sein, Kunst zu schaffen, sich auszudrücken, Allianzen zu bilden, anzuecken, zu diskutieren, einander zu unterstützen und zu kritisieren, um so gemeinsam neue Perspektiven zu erkennen und Ideen zu entwickeln.

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